Hornissen - Daltons
Und ewig grüßt das Murmeltier!
Das Ergebnis deutet schon an, dass sich die Hornissen irgendwie im Winterschlaf befinden. Ganz so schlimm wie es das Ergebnis vermuten lässt war es zwar nicht, aber insgesamt ist die Tendenz doch sehr bedenktlich.
Die ersten beiden Drittel waren ja noch ganz ansehnlich, aber es zeigte sich einfach immer wieder, dass im Team der Hornissen derzeit der Wurm drin ist. In der Rückwärtsbewegung und im Abwehrdrittel haben die Hornissen viele Defizite. Die Gegner kommen viel zu leicht in das Abwehrdrittel der Hornissen, wo dann auch mit deutlich zu wenig Köpereinsatz verteidigt wird. Die Hornissen schauen zu oft dem Gegner hinterher und reagieren zu langsam. Diese Mal hatten die Daltons auch Ihre Abschlussschwäche aus dem ersten Spiel abgelegt und bestraften die Fehler in der Hintermannschaft der Hornissen eiskalt.
Im ersten Drittel war die Partie noch vergleichsweise ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei hier die Daltons zunächst auch wieder das glücklichere Team waren und die ersten beiden Tore vorlegten bevor Peter Wagner den Anschlusstreffer erzielte.
Im zweiten Drittel ging die zuvor noch mühsam aufrecht erhaltene Ordnung der Hornissen immer mehr verloren. Die Daltons konnten dadurch das Ergebnis weiter zu ihren Gunsten ausbauen. Einzig Eric Meyer gelang noch ein Treffer für die Hornissen. Mit 4-2 war zwar für das letzte Drittel noch alles offen, aber die Entwicklung des Spielverlaufs bewog den Hornissencoach dazu das Team noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass man nur gewinnen könne, wenn jeder im Team seinen Job macht und dafür auch alles gibt. Das Ergebnis war allerdings vernichtend.
Es war zwar der Wille spürbar, das Spiel noch zu drehen und es waren auch Chancen dazu da, aber teilweise waren die Bemühungen auch einfach zu planlos. Vor allem in der Abwehr waren die Defizite nicht zu übersehen und statt eines Anschlusstreffers fiel der Treffer zum 5-2 für die Daltons. Das war so etwas wie die Initialzündung für ein munteres “Auf und Ab” mit dem Effekt dass die Daltons beim “Auf” häufig ein Tor erzielten und die Hornissen beim “Ab” regelmäßig versagten. Nur Johannes Lewang erzielte noch einen Treffer für die Hornissen. Der Rest ging nach hinten los. Nach dem achten Treffer bat Keeper Schlachta um Auswechslung, leider war kein zweiter Keeper auf der Bank der Hornissen. Also musste er durchhalten bis zum Schluss. Die letzten Treffer waren dann zum Teil einer mangelhaften Abwehrleistung und zum Teil auch seinem Frust geschuldet.
Nach diesem Spiel kann man nur sagen, dass die Hornissen in diesem Jahr nicht Playoff-tauglich sind. Mittlerweile können die Playoffs auch nicht mehr aus eigener Kraft erreicht werden. Die Hornissen sind auf Niederlagen der Flyers oder Gremlins angewiesen, die beide noch gegen die Daltons spielen müssen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Spiele gegen die IceMANs, die Cracks und die Wikinger alle gewonnen werden. Es bleibt also abzuwarten, ob das Team im nächsten Spiel gegen die IceMANs zumindest die theoretischen Chancen auf die Playoffs aufrecht erhalten kann.




